Bruckmühler Kirta stark frequentiert

Brauchtum mit starker Resonanz

 

 

Eine glückliche Hand und viel Gespür bei der Durchführung des Kirtafestes im Bruckmühler Ortsteil Sonnenwiechs zeigten die Organisatoren um Vorstand Edmund Neumaier vom Trachtenverein „D`Wendlstoana“.

Bereits zu Beginn, nach dem festlichen Gottesdienst, drängten sich die Besucher in und vor der Festhalle beim Rumpel und in kürzester Zeit waren die Tische bis auf den letzten Platz besetzt.

Die „Vier-junga-Hinterberger-Musikanten“- und die „Soatnknopf-Musi“ spielten den ganzen Tag unermüdlich auf. Die reschen Kirtaenten fanden reißenden Absatz und bei den Kirtanudeln und Kuchen sah es nicht anders aus.

Im Eingangsbereich konnte man auf einer Bühne die Auftritte der Trachtenjugend bewundern, die hierbei viel Begeisterung zeigten, und auch die vereinseigene Schnalzergruppe trat auf.

An der Kirtahutsch mußte der Hutschnmeister gelegentlich zur Geduld mahnen, so groß war auch hier der Ansturm der „Hutscher“. Den ganzen Tag bis zur Dunkelheit drängten sich kleine und große Besucher auf der Sitzfläche und mit Muskelkraft ging es immer höher bis zur Decke.

 

Weitere Impressionen wie immer in unserer Buidlgalerie

diesmal sogar mit einem Video.

 

Und da ein richtiger Kirta länger dauert, freuten sich am Montagvormittag die Bruckmühler Schulklassen noch über die Gelegenheit zum Hutschen und am Nachmittag ging’s noch mal Rund und der Stadl stand den Besuchern wieder offen: die „Familienmusik Kellerer“ und eine weitere Lieferung frischen Gebäcks stand bereit. Später gab es deftiges Kessel- und Tellerfleisch und die Auerbergler Tanzlmusi spielte bis in den Abend zur Unterhaltung schneidig auf.

Und weil ein richtiger Kirta noch etwas länger dauert, wird die Hutsch noch nicht abgebaut.

 

 

Erika Spohn, Schriftführerin