„Oarscheibn“ und andere Osterbräuche

  

Gerne waren sie alle der Einladung des Brauchtumswarts Stefan Müller gefolgt:

eine muntere Schar bevölkerte am Ostermontag den Garten rund um das katholische Pfarrheim Herz Jesu um dort den Osterbrauch des „Oarscheims“ aufleben zu lassen. Hierbei rollten die gefärbten Eier um die Wette die vier schrägen Bahnen der Gartenrechen hinab, um dann die auf weichem Gras liegenden Eier anzustoßen, damit diese die aufgelegten Centstücke abwarfen.

 

 

Hinterher wurde auch reichlich „Oarbeckt“ und mit den ramponierten Eiern Brotzeit gemacht.

 

Für die Süßschnäbel hatten die Frauen Osterlämmer aus Biskuit, gebackene Hefenesterl und eine reiche Kuchenauswahl dabei und  Jung und Alt waren sich am Ende einig:

 „das gibt’s nächstes Jahr wieder!“

 

Impressionen wie immer in unserer Buidlgalerie.

 

Text Erika Spohn

Fotos Christine Hermann